Dieser Weingarten liegt in der Ried Loiser Berg wie beim „Berg Vogelsang“, der Hang zeigt aber auf Süd- bis Südosten. Der Loiser Berg ist im Vergleich zum Berg Vogelsang etwas windgeschützter. Der Boden, eine Unterart des Gföhler Gneises, genaugenommen des Loisberger „Zoisit-Amphibolit“ (Urgestein) mit Granaten (Halbedelsteinen) und Glimmerschiefer, weist Tonanteile auf.
Ein Teil der Trauben aus dem Loiser Berg wurde zum Teil mit Botrytis gelesen.
Bei der fortgeschrittenen Reife der Trauben im Prädikatsbereich wird der Zucker der Trauben nicht mehr vollständig in Alkohol vergoren. Die Trauben wurden bei der Ernte sortiert, es wurden ein Kabinettwein (durchgegoren) sowie eine Auslese gemacht.
Alk.: 12 %
Kostnotiz:
Leuchtendes Goldgelb mit zartgrünen Reflexen, Duft nach Birne, Quitten, Honig und Dörrobst, am Gaumen wieder Birne und exotischen Früchte, Kräuter auch etwas mineralisch - pfeffrige Würze im Nachhall sehr charmant am Gaumen, geschmeidig und lang mit einem erfrischenden Säurebogen, Sehr harmonischer und gewinnender Wein. (Viktor Siegl)
In seiner Jugend zum Dessert und zu Frischkäse, zu exotischen auch schärferen Gerichten.
Je mehr Reife er erlangt, desto vielfältiger ist er einsetzbar, etwa zu Berliner Leber, zu Thai Küche und Indischem Curry, zu Wok Gerichten, Peking Ente etc.