Sanfter Rebschnitt nach Simonit & Sirch
Schon seit einigen Jahren wenden wir in unseren Weingärten den Sanften Rebschnitt nach Simonit & Sirch an.
Hinter den Namen Simonit & Sirch stehen die Ideengeber und Pioniere des Sanften Rebschnittes, Marco Simonit und Pier-Paolo Sirch, zwei Agronomen aus dem Friaul.
Nach einem großflächigen Rebstocksterben im Friaul in den 1980iger Jahren haben die beiden eine neue Methode aus bestehenden Schnitttechniken entwickelt, bei der dem Rebstock keine großen Wunden zugefügt und bestehende Saftleitbahnen respektiert werden. Es wird darauf geachtet, dass keine „Toträume“ im alten Holz des Rebstocks entstehen, die Eingangspforten für Pilzerkrankungen des Holzes sein könnten.
So vermindern wir z. B. auch die Gefahr von Esca, die nach der Reblaus, als existenzgefährdende Holzkrankheit der Rebe, als die wahrscheinlich größte Gefahr für die Weingärten gilt.
Bei uns dürfen die Reben „uralt“ werden, die ältesten in unseren Weingärten sind dzt. über 90 Jahre alt und wir wollen, dass sie 100, 120, vielleicht sogar auch über 150 Jahre alt werden können! Der Wein aus alten Rebstöcken ist besonders ausgewogen und charaktervoll!