Grüner Veltliner Alte Reben
2012
Rotbeerige Anklänge, auch etwas Marzipan und Akazienblüten, ruhig strömend; schönes Gewicht, gepolstert, mollig, gelbfruchtige Anklänge, satte Ringlottenfrucht, viel Schmelz und gute Ausdauer, vielversprechend. (Viktor Siegl)2011
Rauchig wie unterkühlt, feine Zitrusnote, etwas Marzipan und Kräuterwürze; feinfaserig und definiert, kandierte Früchte, sehr präzise und konturiert, noch etwas reduktiv und jugendlich, pfeffrige Würze im Nachhall. (Viktor Siegl)
2009
Klare reife Frucht (Quitte, Steinobst, Zitrusnoten), mit feinwürzigen, leicht röstigen und blumigen Untertönen, trocken, sanft, dicht und saftig mit cremigem Schmelz, fester Körper mit harmonisch eingebundener Säure, opulent in der Mitte, ausgewogen und anhaltend im Abgang.
2008
„Ausgereift und druckvoll, startet sofort durch und bringt zahlreiche Facetten von Kletzenbrot bis Maroni zum Ausdruck, dahinter auch zarte Birnenfrucht; am Gaumen von überlegener Dichte, viel Schmelz, einschmeichelnd und plötzlich auch pfeffrig, zu diesem frühen Zeitpunkt erstaunlich charmant und offenherzig, zweifellos eine der besten Alten Reben der letzten Jahrgänge“ (V. Siegl Jungweinnotiz März 2008)
2007
Klare frische Frucht (Apfel-, Quitte-, Zitrusnoten), auch dezent gelbfruchtig mit feinwürzigen und blumigen Untertönen, dicht und saftig mit cremigem Schmelz, fester Körper mit harmonisch eingebundener Säure, sehr balanciert am Gaumen, ausgewogen und anhaltend im Abgang.
2006
89 Pkt. Kutschers Kostnotiz 01/2014
Strohgold; in der Nase dezent oxidativ, schon gereift, mit Patina, Apfelsaft, nobel gekochtes und getrocknetes Kernobst, Waffel-Assoziation; am Gaumen reif und mollig, fast üppig, nicht ganz trocken, Extraktsüße mit wohligem Druck, toller Essensbegleiter.
2006
Strahlende, reife Frucht (Apfel-, Quitte-, Zitrusnoten), auch gelbfruchtig mit feinwürzigen und blumigen Untertönen, konzentriert mächtig und gleichzeitig saftig mit viel cremigem Schmelz, üppiger Körper aber mit Biss, sehr balanciert am Gaumen, sehr harmonisch und lang im Abgang.
2005
89 Pkt. Kutschers Kostnotiz 01/2014
Leuchtendes Strohgelb; klassisches Sortenbukett, noble Steinobstfrucht, auch etwas Kern-obst; am Gaumen angenehm trocken, kernig, knackig und saftig, doch schon mit Patina behaftet, total „Riesling-like“!
2005
Helles Gelb mit deutlichen Grünreflexen; betont sortentypisches Bukett, nussig-würzig, pfeffrig, dahinter fruchtig mit der gesamten Kernobstpalette; hochaktiv am Gaumen, süßsaurer Einstieg (trocken mit deutlicher Fruch- und Extraktsüße), viel Frucht, Zitrus und Apfel, eleganter Schmelz, hoher Animationseffekt, hochedel und zeitlos. (Kutscher´s Kostnotizen 07)
2004
Vielfältig und druckvoll von Anfang an, tiefe Kräuterwürze, aber auch Untertöne von Dörrobst und Honig; pfeffriger Würzeschleier am Gaumen, eng verwoben und kraftvoll, insgesamt ein für Herkunft wie Rebsorte geradezu modellhafter Proponent von großer Ausstrahlung. (Viktor Siegl/Vinaria)
2003
Glockenreine exotische Frucht mit feinwürzigen Untertönen, konzentriert und sanft mit viel Schmelz und Biss. Üppiger Körper, aber sehr balanciert, trocken, sehr harmonisch und lang im Abgang.
Nahezu betörende Nase mit dem Duft nach frisch gemähtem Heu und Kräutern, ja einer ganzen Sommerwiese, einschmeichelnd und blumig; der delikate Fruchtschmelz prägt auch den Gaumen, springlebendig und geschmeidig zugleich, elegant gerundet und schon frühzeitig harmonisch, substanzreich, aber nicht üppig (Victor Siegl März 04).
2001
"...Feine Frucht und zart nussige Note; elegant gewobener Wein mit druckvollem Hintrgrund, geschliffener Stil, lang, Arancini, feiner Schmelz, Potential" - ("Vinaria/Dezember 2002")
1999
"Hochreif, kraftvoll und gebündelt zugleich, Säure perfekt integriert, viel Finesse und Eleganz." ("Österreichs Salon-Weingüter 2000/2001")
1999
"Die diesmal - ganz bewusst - etwas leichter gehaltene "Alte Rebe" erweist sich als Veltliner klassischen Zuschnitts: bereits in der Nase hochfeine Würze nach hellem Tabak und weißem Pfeffer, ausgesprochen mineralisch und fest strukturiert. Die "kühle", kräuterwürzige Note setzt sich am Gaumen fort, zarte Untertöne von Rhabarber und grünem Spargel, druckvoll bis zum Finale." (Viktor Sigl, "Vinaria", "Alles über Wein", "Die besten Weine Österreichs", "Savoir-vivre")
1999
"Süße", expressive Nase, Zuckermais und Kürbisgemüse, zart parfümiert, feinwürzig, stilvoll; würziges Kraftbündel, deutliche Grapefruitnoten, sehr gute Struktur, ausgewogen, sehr fest, lang, bildhübsch." ("Vinaria")
1999
"Zarte Würzeunterlage, noch sehr dezent, am Gaumen dann unerhört komplex, Anklänge von gelben Früchten, perfekte Harmonie;" ("Falstaff Weinguide 2000/2001")
1998
"Intensives, dunkles Gold mit zarter Bronzeschattierung; bringt mit Luft sogar noch nach einigen Tagen eine immense Steigerung im Duft: Honig, Rosinen, Trockenfruchtvielfalt, speziell Trockenbeeren, ein Hauch Exotik, ein zart röstiger Touch, verspricht viel Extraktsüße, tolle Vielfalt mit Finesse im Bukett; am Gaumen mächtige, aber nie plumpe Struktur, großer Veltlinervertreter mit burgundischem Format, auch hier wiederum Trockenfruchtaromatik, die sich weit nach hinten durchsetzt, extraktsüß durchzogen, finessenreich mit einem nicht unbeträchtlichen, aber nie störenden Touch von Holzeinsatz mitgeprägt, langes Feuer am Gaumen, das endlos nicht verlischt." ("Kutscher´s Kostnotizen")
1998
"Intensives, dunkles Goldgelb; gereifte Honignase, Burgunderanklänge, Montrachet-Assoziation dringt durch, etwas Marzipan und Nüsse, gekochte Anteile; auch am Gaumen sehr international, kräftig im Alkohol, sehr geradlinig, Holz dezent am Rand spürbar, kernig und kraftvoll, von etwas Botrytis gezeichnet, wieder Honig, Marzipan, Nüsse und etwas Lebkuchen, ein "Montrachet made in Langenlois". ("Kutscher´s Kostnotizen 03/04")
1997
"Helles, reduktives, zeitloses Gelb mit Goldreflexen; interessante Duftvielfalt: Frühlingsblumen, Lindenblüten und Kamille, helle Honignoten, pendelt zwischen floralen und vegetabilen Akzenten, auch zarte, helle Nussaromen; am Gaumen zeitlos und elegant, unspektakulär, kaschiert den Alkohol vorerst total, wirkt feinziseliert und fast filigran, überhaupt nicht füllig, etwas mehr Haselnusswürze als in der Nase, angenehme, eher neutrale Noblesse, schwer einzuordnen, weist in Richtung Burgund." ("Kutscher´s Kostnotizen 03/04")
1997
"Mächtige Nase, viel Extraktsüße, "Über-Veltliner", herrliche Frucht, am Gaumen gewaltiger Druck, komplexes Gemenge aus Extrakt, Frucht und Säure, auch nach Minuten noch vollkommen präsent; wer große Veltliner schätzt, wird diesen lieben." ("Wein-Guide Österreich - Die 100 besten Weingüter", Christoph Wagner und Klaus Egle)
1997
"Sehr reife, "süße Frucht" nach gelben Äpfeln und Ananas, Dörrobstkomponente, Fülle und Tiefgang, Schokolade und Muskatnuss, ein Hauch Barrique; schmelzig und dicht, mächtiger Wein, enorm saftige Frucht, Riesenextrakt, eindrucksvoll, samtig, lang." ("Unser Wein 2000/2001", Vinaria)
1997
"Cremig, Touch Holz; cremig-feine, prachtvolle Frucht, herrlich; einer der ganz wenigen wahrlich großen Veltliner mit neuem Holzeinsatz" (Gourmet-Führer "A la Carte")
1997
"Wunderschönes, reifes, intensives Gelb mit goldenen Reflexen und jugendlichem Grünton; das Duftbild ist wieder einmal perfekt von der Reife, der Gradation und der Faszination eines ganz klaren Jahrgangs mit aufrechtem Traubenmaterial geprägt, dahinter die Würze und auch noch pfeffrige Attribute des Veltliners, angereichert von jeder Menge Trockenfruchtaromen, Melone, auch nussige Aspekte tauchen auf, Charme der Jugend im Bukett mit einem Touch von Reife, die andeutet, was hier im Laufe der Entwicklung noch möglich sein wird; am Gaumen zunächst extraktsüße Fruchtkonzentration mit dem Eindruck der großen, weiten Weinwelt, von österreichischer Identität geadelt, ab der Mitte kommen Wärme und Feuer auf, Alkohol wird erst relativ spät spürbar, macht sich breit, aber nie negativ bemerkbar, unterstreicht die Eleganz, bringt damit Fülle und Kraft, dahinter zart rassige Pikanz durch harmonisches Säuregefüge, bereits jetzt mit einer Noblesse ausgestattet, die ihresgleichen suchen muß, Finesse ist genauso vorhanden wie immenser Tiefgang, extraktsüßes ,ewig langes Finish, internationale Größe und zum Teil auch Vinifikation in ein österreichisches Prunkgewand verpackt. Einer der ganz großen Klasseveltliner, die nur ganz wenige Winzer imstande sind zu vinifizieren und der den meisten großen Burgundern der Welt spielend Paroli bieten kann. Was besonders überzeugt: Dieser Wein ist sofort nach dem Öffnen der Flasche da, braucht keine Anlaufzeit, Aufwärmphase und Luftkontakt." ("Kutscher´s Kostnotizen")
1996
"Schöne, reife, apfelige Frucht; hochedel am Gaumen, eine ideale Ehe aus Blütenhonigtönen (Akazien) und eleganter Säure, verpackt in zeitlose Wucht, ideales Süße-Säure-Verhältnis, Worte können diese Qualität kaum wiedergeben, perfekte Vielschichtigkeit." ("Kutscher´s Kostnotizen")