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Grüner Veltliner Käferberg

2013
Saloppe Nase nach Maroni, Orangenzeste und weißem Nougat, aber auch rotbeerige Anklänge, vornehm und feinstrahlig; nahezu mächtiger Körperbau, aber nie überladen, diesmal besonders vital und lebhaft, engmaschige Art und satter Schmelz, große Länge, große Zukunft. (Viktor Siegl)

2012
94. Pkt. A la Carte Wein Guide 2014:
Helle Farbe, vielschichtiges Bukett, reife Fruchtnoten, gelber Apfel, Würze, Grapefruit, stoffiger Wein mit sehr ausgeprägter Fruchtwürze, engmaschig, balanciert, gute Länge.

Viktor Siegl 2013:
Erbringt trotz Hefeschub bereits das ganz charakteristische Bukett nach Maroni und Orangenzeste, satt und fleischig; kraftvoll und nahezu üppig, arbeitet so richtig am Gaumen, muskulös und dicht verwoben, ein mächtiger Käferberg, der der Herkunft


2011
Exotisches Fruchtflair, diesmal besonders beschwingt und animierend, helle Frucht à la Birne und weißer Pfirsich, zupackende Art; elegant und vornehm, bei aller Power vor allem durch Harmonie und feste Struktur überzeugend, erst im letzten Drittel kommt die tabakige Würze zum Vorschein, ungemein expressiv und lang, großes Potenzial. (Viktor Siegl)

2010
Dörrfrüchte und Kletzenbrot im floralen und ausgereiften Bukett, sofort ansprechend und auch schon recht gut entwickelt; mollig und gepolstert dann am Gaumen, gewisse Extraktsüße, aber auch Marillenfrucht, delikater Fruchtschmelz und gebändigte Kraft, langer Nachhall, Potenzial. (Viktor Siegl)

2009
Jugendliches Gelb mit Goldschimmer; elegantes, mineralisch unterlegtes Würzespiel, reife Kernobstnoten, etwas kühle Aromatik fließt mit ein, ganz zart mineralisch und kräuterwürzig unterlegt; am Gaumen setzt sich die Eleganz fort, geschmeidige Textur, elegante Struktur, abermals Dialog aus Frucht und Würze mit feiner, sortentypischer Aromatik, nussig-würzig und etwas mineralisch, auch reife Trockenfruchtaromen und zarte Biskuitnoten, große Bandbreite, kein „schreiender“ Veltliner, sondern die vinifizierte Noblesse. (Kutschers Kostnotizen 2011)

2008
Duft nach Blüten und nach exotischen Früchten, (Marillen, Melonen, Pfirsich), dezente Röstaromen und Honig mit einer Spur pfeffriger Würze unterlegt, trocken aber angenehm füllig am Gaumen, gelbe Früchte, Exotik, Ananas und Grapefruit, dezent stützende Säure, opulent und extraktreich, mit Länge, die von der würzigem Sortencharakteristik geprägt ist.

2007
Blitzsauber Duft nach exotischen Früchten (Marillen, Melonen, Pfirsich) und Blüten, dezente Röstaromen  und Honig, mit einer Spur pfeffriger Würze unterlegt, straff und doch füllig am Gaumen, volle gelbe Früchte, Exotik, Ananas und Grapefruit, dezent stützende Säure, opulent und extraktreich, mit Länge, die von der würzigem Sortencharakteristik geprägt ist.

2006
Auf dem vielschichtigen Duftspiel ragen Marillenröster und andere Steinobst-Aromen noch hervor, auch etwas nach Banane, druckvoll und ausgewogen zugleich; unterlegt von Waldhonig und Rösttönen, bei aller Opulenz bereits überraschend ausgewogen, "ewig" nachklingend. (Viktor Siegl/Vinaria)

2005
Schon im Bukett breitet sich ein Obstkorb aus, aus dem Honigmelone und Ananas noch hervorragen, überschwänglich und dicht, nahezu opulent; ausladend und druckvoll auch im Geschmack, Honig und Rauch im Hintergrund, akzentuiert und anhaltend, wird sich mit Flaschenreife weiter verfeinern und erinnert an den großen 2003er. (Viktor Siegl/Vinaria)

2004
Ein Cocktail von exotischen Früchten umfängt das Bukett, traubig und geschmeidig; fruchtsüß und zahlreiche Facetten ausspielend, die exotischen Aromen kehren wieder, auch Untertöne von Honig und Lebkuchen, nahezu feurig im langen Abgang, Reserven. (Viktor Siegl, Vinaria)

2003 (95 P. in Kutschers Kostnotiz August 2013)
Strahlendes Gelb mit Goldschimmer; in der Nase, feine, sortentypische Noten, nussig, würzig, dahinter reife, dunkelgelbe und gedörrte Fruchtelemente; am Gaumen wohlig-mollige Süße, perfekt cremig-sämige Textur, weich geschmiedeter Aromabogen, lang und innig, zeitlos, einfach groß.

2003
Intensiver Duft nach Rosen und Marillen, dahinter auch Kräuterwürze; saftig und tief, feine Extraktsüße, dabei völlig trocken, vielschichtig und ausstrahlend, vanillige Note vor dem langen Finale, in jeder Hinsicht modellhaft und offenbar zeitlos. (Vinaria)

2002 - Grand-Cru-Sieger A la Carte 2003
Mineralisch, saftig, profund, feine Frucht, lang und blitzsauber, geht mit Luft immer mehr auf und entwickelt sich über Minuten im Glas. ("A la Carte")

2001
Aus völlig gesundem, Botrytis-freiem Traubengut gekeltert: Steinobst pur und Zitrusschalen im nuancierten Bukett, ätherisch und feurig zugleich, schöne Facetten; fruchtsüß und gepolstert, Schübe von Frucht rollen über den Gaumen, sehr massiv, besitzt große Länge und große Reserven. (Viktor Sigl, "Vinaria")

2000
"Exotisch und süß bereits in der Nase, schöne Honignote, besitzt schon Auslesecharakter; äußerst fruchtsüß und saftig, ganz mächtig und ausbaufähig, beste Anlagen." (Viktor Sigl, "Vinaria")

1999
"Beginnt quasi mit einem olfaktorischen Rorschach-Test: Assoziationen nach Erdbeeren, Steinobst und vielerlei tropischen Früchten, vielfältig und ausdrucksvoll. Sehr homogenes Geschmacksbild, in dem wieder der sanfte Fruchtschmelz anklingt; schöne Länge." (Viktor Sigl, "Vinaria", "Alles über Wein", "Die besten Weine Österreichs", "Savoir-vivre")

1999
" Traubige Fülle, weich und dicht; erstaunlich elegant in der Fruchttextur, üppig und enorm lang." (Gourmet-Führer "A la Carte")

1999
"... am Gaumen hochelegant und cremig, stoffig und barock, wirkt extraktsüß, enorm vielschichtig ..." ("Falstaff Weinguide 2000/2001")

1998
"Helles Goldgelb, sehr jugendlich und reduktiv; fein und vielschichtig im Duft, Würze entwickelt sich, braucht Zeit; unheimlich kompakt am Gaumen, konzentriert und geradlinig bei aller Reife und Finesse, stahlig und mollig zugleich, kraftvoll und geballt." ("Kutscher's Kostnotizen")

1998
"Kompakt; dicht, fast schokoladige Extraktsüße, mächtig und prächtig." (Gourmet-Führer "A la Carte")