Riesling Heiligenstein Lyra
2013
Hebt sofort ab wie ein Jet: Weingartenpfirsiche und Passionsfrucht streiten um die Vorherrschaft, Blütenhonig und Baumharz spielen auch eine Rolle, druckvoll und expressiv; am Gaumen werden die hellen Fruchtakzente durch Minze-, ja After-Eight-artige Eindrücke unterstützt, vornehm und ausstrahlend, feinfaserig und lang, wieder einmal eine exzellente, ja aristokratische Lyra-Interpretation, die ein langes Leben vor sich hat. (Viktor Siegl)
2012
18. Pkt. VINUM-Verkostung, Juni 2014
Eigenständige, kräuterwürzig-blumige Aromatik mit Minze und Heu. Auch dezente Mandarinennoten. Vielschichtig, natürlich und nicht aufdringlich. Am Gaumen noch jugendlich ungestüm mit einer präsenten Säure. Aromatisch lang. Ein schnörkelloser grosser Riesling aus dem Kamptal. Sollte unbedingt noch reife.
95. Pkt. A la Carte Wein Guide 2014:
Jugendliche Farbe intensives Bukett, Mix aus reifen saftigen Fruchtnoten, Anklänge von Wiesenblumen, floral, zart rauchig, am Gaumen saftiger Wein mit Dörrobst, Marille und sehr dichter Textur, gute Länge.
Viktor Siegl 2013:
Ein spannendes Frucht-Kaleidoskop, aus dem vollreife Marillen und Blutorangen noch hervorragen, überaus vornehm, multidimensional, dabei in keiner Weise übermächtig; druckvoll und fleischig, Riesling-Konzentrat, das in jedem Stadium neue Akzente preisgibt, unheimlich gebündelt, feinmaschig, dabei nie überladen, satter Schmelz und große Länge –Potenzial für Jahrzehnte!
2011
Weingartenpfirsiche pur in der Nase, traubig und einschmeichelnd, offensichtlich in bestechender Frühform; superbe Dichte dann im Geschmacksbild, die hellen Fruchtaromen kehren sofort wieder, beweist Pikanz und Feingliedrigkeit, und dies bei hoher Finesse, likörige Fruchtsüße, auch von den reifen Tanninen geprägt, in jeder Hinsicht modellhaft. (Viktor Siegl)
2010
Pfirsich und Netzmelone, auch ein Hauch von Mango, großer Reigen von Fruchtaromen, bezaubernde Fülle, aber immer auf der frischen, fast ein wenig unterkühlten Seite, sehr präzise und überraschend offenherzig; am Gaumen dann enorm dicht und feinmaschig, wieder diese kühle Mitte, hier etwas mehr Limette und wieder Steinobst, viele Facetten und vor allem hohe Finesse, schneidige Säure im langen Finish, beste Prognose. (Viktor Siegl)
2009
Betörender, vielschichtiger Duft von Steinobst, Akazienblüten und Melonen mit mineralischen Noten, auch am Gaumen, knackige Frucht, Steinobst exotische Früchte, angenehm füllig aber mit fester Struktur, harmonisch und immer wieder fruchtbetont im langen mineralischen Abgang.
2009 (Vinaria 02/2012, Große Lyra-Vertikale)
Tolle Nase, betörend und vielschichtig, dicht, reife Früchte, von Akazienblüten bis Melonen. Komplex, voller Extrakt, engmaschige Struktur, füllig, langer mineralischer Abgang.
2008
Intensiver und komplexer Duft von Steinobst, Akazien und Holunderblüten mit mineralischen Noten, auch am Gaumen, knackige Frucht, Steinobst, exotische Früchte, feste aber feingliedrige Struktur, harmonisch und immer wieder fruchtbetont im Abgang.
2007 (Viktor Siegl, Vinaria)
Beschreibt einen weiten Bogen, der über Blütenhonig und Rosen bis zur vollreifen Marille reicht, vielfältig und ganz am Beginn, hefige Untertöne, sehr pointiert; überlegene Reife und dichter Körperbau, doch in erster Linie mit Fruchtbrillanz und Finesse überzeugend, zeigt noch Ecken und Kanten, glockenklar und mit etwas Luftzufuhr immer neue Wellen von Frucht über den Gaumen spülend, archetypischer Heiligensteiner.
2006 (Viktor Siegl/Vinaria)
Akazienblüten und Weingartenpfirsiche dominieren das akzentuierte Bukett, temperamentvoll und nervig, viele Facetten; bei allem Druck vor allem auf die klare Pfirsich- und Marillenfrucht setzend, muskulös und pikant, blitzsauber, hohe Finesse und beeindruckende Länge, eine Lyra für die lange Lagerung.
2006 (Vinaria 02/2012, Große Lyra-Vertikale)
Eine Wucht! Reif in Nase und am Gaumen, cremig, tolles Extrakt, Exotik pur. Reife Marillen und Birnen, Pfirsich, Holunder, trotzdem schöne Mineralik, endloser Abgang. Groß!
2005 (Viktor Siegl/Vinaria)
Beginnt mit einem Paukenschlag punkto Feingliedrigkeit und Fruchttiefe, hocharomatisches Duett von Pfirsich und Mandarine; tänzelt finessereich über den Gaumen, extraktsüß und kraftvoll, die blitzsaubere Frucht dominiert in jeder Phase, sehr rassig, charmant und spannend, hat eine große Zukunft vor sich.
2004 (Günther Hofer, wein.pur, 5/2014)
99 P., Fleischige Marille und Melone, sandig, äußerst aufgeweckt; pralle Frucht, ein Klassiker mit einnehmender, superber Mineralik, extrem jung, Ingwer, vollmundig, zupackend, kühl, saftig, vielschichtig, ein Kultwein, kaum zu toppen.
2004 (Viktor Siegl/Vinaria)
Komplexe Nase mit Anklängen von weißem Pfirsich, Holunderblüten und Pfeffer, druckvoll und engmaschig; bei aller Kraft auch am Gaumen feingliedrig, Steinobst-Facetten kehren wieder, beschreibt einen weiten Bogen bis zum rassigen Abgang, elegant, deutet die aufkommende Harmonie bereits an.
2003 (Walter Kutscher, Kutscher's Kostnotizen)
Wunderschöne, vielschichtige Duftnoten, reicht von Steinobst und Zitrus über Exotik und Kräuterwürze bis zu vegetabilen Noten, saftiges Versprechen mit hohem Animationsfaktor; würzig, fruchtig und finessenreich auch am Gaumen, pendelt den Alkohol und die zarte Restsüße gekonnt aus, perfektes Timing, doch noch große Ressourcen. Hocharomatisches Bukett; süße Frucht und feine Würze, elitäres, perfektes Sortenbild.
2003 (Vinaria 02/2012, Große Lyra-Vertikale)
Extrem heißer Jahrgang, trotzdem ohne Botrytis und nur aus gesunden Beeren. Breites Aromenspiel in der Nase, füllig und schmelzig am Gaumen, dicht, extraktreich, ein Feuerwerk an Früchten, von der Mango bis zum Pfirsich. Kraft, Tiefe und Druck, langer Abgang.
2003 (Victor Siegl, Vinaria)
Exotisch anmutendes, üppiges Bukett, das Assoziationen von Mango und weißen Pfirsichen weckt, ausgereift und subtil zugleich; am Gaumen wird ein Feuerwerk von Fruchtaromen entfacht, mächtiger Körper und dennoch von puristischer Struktur, verbindet Power mit Eleganz, rassig und lange nachklingend – ein charismatischer Riesling mit Riesenpotenzial.
2003
'Super Stoff', füllig und sortentypisch mit permanentem Wechselspiel aus Fruchtsüße und Mineralik, Kraft, Komplexität und Tiefgang. (Walter Kutscher, Kutscher's Kostnotizen)
2002 (Walter Kutscher, Kutscher's Kostnotizen)
Leuchtendes Goldgelb; perfekte Sorteninszenierung im Duft, reif und zart gereift mit der Patina eines großen Rieslings, Marillenkuchen mit Staubzucker, Exotik, süß und pfeffrig zugleich, alle reifen Steinobstmerkmale; am Gaumen ein Pendeln zwischen feiner Herbe und hocheleganter Süße, Extrakt- und Fruchtsüße, dazu alle Aromen, die sich im Duft angekündigt haben, weit offener als vor einigen Monaten, Frucht und Sortentypus in perfektem Einklang.
2002
Mineralisch, saftig, dicht; der Zuckerrest ist merklich, aber die engmaschige Substanz verträgt´s locker, viel Saft und Kraft, sehr fein und lang. (Gourmet-Führer "A la Carte 2004")
2001 (Viktor Siegl, "Vinaria")
Ein Feuerwerk von exotischen Fruchtaromen im Bukett, sehr massiv, ja geradezu ölig; punkto Konzentration ein "Riesling Monument", rosinige und Honig-artige Untertöne, weit gefächert, deutet die kommende Finesse bereits an, sollte sich wieder einmal zu einem großen Riesling entwickeln, der auch von der ungewöhnlichen Säurestruktur profitieren könnte; der Ausgang des "ewigen Duells" mit den "Alten Reben" bleibt ungewiss.
2000 (Viktor Siegl, "Vinaria")
Spektakulärer Fruchtreigen im Duft, aus dem Litschi und Ringlotten noch hervorstechen, subtil und hochreif, großer Tiefgang; die nuancierte und schmelzige Art setzt sich am Gaumen fort, bei aller Konzentration vor allem durch Eleganz und Komplexität überzeugend, fruchsüß und ewig anhaltend, jeder Schluck ein großer Riesling.
1999 (Viktor Siegl, "Vinaria", "Alles über Wein", "Die besten Weine Österreichs", "Savoir-vivre")
Beeindruckende Fruchtaromen, deren Spannweite von Melone und gelbem Pfirsich bis zur Marille reicht, bei aller Opulenz und Intensität allerdings noch etwas verschlossen. Feurig und vor Fruchtaromen nur so strotzend, der großzügige Alkohol ist schon schön eingebunden, harzig-rauchige Einschübe, die mineralische Ader setzt sich bis zum rassigen Finale fort; auf das Duell mit der "Alten Rebe" in fünf, sechs Jahren darf man gespannt sein ...
1999 (Vinaria 02/2012, Große Lyra-Vertikale)
Präsentierte sich noch jung, straff und klar, fast „staubtrocken“. Wunderbare Struktur, tolle Mineralik. Tiefe, schöne Frucht-Säure-Kombination. Der höhere Alkoholgehalt ist kaum spürbar, optimal eingebunden. Reife Zitrusfrüchte, exotisch.
1999
Konzentrierte Nase, erinnert an Auslese; unglaublich wuchtige, tiefe Frucht, nicht mehr nur ein Schwarzenegger, sond ein Yokozuna, groß in einer absolut witzigen Weise. (Gourmet-Führer "A la Carte 2001")
1999
Feine Steinobstnase, unerhört kernig und komplex, vielschichtiger Wein mit grandiosen Anlagen ... ("Falstaff Weinguide 2000/2001")
1999 ("Vinaria")
Üppig, reif, röstig, exhibitionistische Frucht, kandierte Pfirsiche, Nektarinen, Dörrfrüchte, voluminös; opulenter Riesling, barocke Frucht, extraktsüß, große Substanz, konzentriert, wuchtiger Alkohol, endlos.
1998
Sehr tiefe Frucht nach Weingartenpfirsich, heller Säurebogen, sehr vielschichtig, enorme Kraft und Opulenz, große Extrakttiefe, ein Wein für Jahrzehnte. ("Falstaff Weinguide")
1998
Reine Grapefruit plus Ananas, geht unglaublich auf; extraktsüße Grapefruitfrucht, enorme Dichte, sehr fein, strahlt und singt. (Gourmet-Führer "A la Carte 2000")
1998 (Kutscher's Kostnotizen)
Überraschend helles Goldgelb; warm-süß-fruchtiges Bukett mit Steinobst & Co, Vielfalt der reifen Frucht, macht ganz toll auf; am Gaumen noch mehr Wärme, immense Tiefe, geballte und gleichzeitig dosierte Kraft, extrakt- und fruchtsüß, ein kraftvoll-geschmeidiges Harmoniebündel.
1998 (Vinaria 02/2012, Große Lyra-Vertikale)
Die Überraschung der Verkostung! Etwas Botrytis (im an sich von Botrytis überbordenden Jahrgang), eine Explosion schon in der Nase, ein Feuerwerk an Aromen am Gaumen, Exotik pur, überreife Grapefruit. Dicht, füllig, perfekt, offenbar auch eine „singende“ Flasche. Trotzdem noch jugendlich mit nach wie vor großem Potenzial.
1997
Honig, Melonen, Bananen, viel Mineral. Ganz dicht, üppig, rosinig, ganz klare Struktur, rassige Säure, Süße völlig integriert, viel Mineral. ("Vinaria")
1997 (Kutscher´s Kostnotizen)
Leuchtendes Gold; sortentypischer Duftexzeß, Faszination im Steinobst, Reife, Staubzucker und Fruchtvielfalt (Marille und Weingartenpfirsich); am Gaumen Feuer, wieder Reife und sortentypische Fruchtpikanz, jede Menge Fruchtsüße und Extrakt, Rieslingfrucht pur, Länge, Tiefe und endloser Nachhall: Für mich persönlich der beste 97er!
1997
Gewaltige Konzentration, unheimliche Duftvielfalt, am Gaumen voll Saft und Kraft, herrliche Extraktsüße, gewaltiger Druck und wärmendes Feuer am Gaumen, großer Wein. ("Wein-Guide Österreich - Die 100 besten Weingüter", Christoph Wagner und Klaus Egle)
1997 (Vinaria 02/2012, Große Lyra-Vertikale)
Füllige Nase mit schönem Aromenspiegel, cremig und schmelzig am Gaumen, extraktreich und kraftvoll, schön balanciert und ausgewogen, Tiefe und langer Abgang. Ein großer Wein aus einem großen Jahrgang.
1993
"'Nass', würzig-fruchtig, kühle Eleganz im Duft; am Gaumen hochedel, klar, transparent, hohe Fruchtanteile, saftig und animierend, perfekt vinifiziert." ("Kutscher´s Kostnotizen 03/04")
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