Erste Lage, Kamptal DAC
Dieser Weingarten liegt hoch in der Riede Loiser Berg neben dem „Berg Vogelsang", der Hang zeigt aber auf Süd- bis Südosten. Der Loiser Berg ist im Vergleich zum Berg Vogelsang etwas windgeschützter. Der Boden, eine Unterart des Gföhler Gneises, genaugenommen des Loisberger „Zoisit-Amphibolit" (Urgestein) mit Granaten (Halbedelsteinen) und Glimmerschiefer weist Ton- und Lössanteile auf.
Genau wie beim Berg Vogelsang werden die Trauben vollkommen klassisch, reif aber nicht überreif geerntet, im Edelstahltank mittelkühl bei 15-20°C vergoren und nach der Gärung für einige Wochen in größere Holzfässer zur weiteren Reifung umgezogen.
Der Unterschied zum Berg Vogelsang liegt also ausschließlich in der etwas versetzten Lage, der Krümmung des Berges und im etwas wärmeren Klima (weil windgeschützt) und dem nur leicht fruchtbareren Boden.
Ertrag: ca. 3000 Liter pro Hektar
Alk: 12,5 %
Kostnotiz:
Schwarzbrot und Quitte, noch etwas zurückhaltend, hefig unterlegt; fleischig und geschmeidig, recht balanciert, wiederum reduktiv und zurückhaltend, etwas Steinobstfrucht. (Viktor Siegl)
Speisenempfehlung:
Wie sein Bruder Berg Vogelsang ist der GV Loiser Berg extrem anpassungsfähig. Ob Meeresfrüchte oder diverse kalte und warme Vorspeisen (auch oft mit Gemüse wie etwa Artischocken, Fenchel oder mit Hülsenfrüchten, z.B. Linsen oder Bohnen) Frischkäse, helles Fleisch, wie Backhendl oder Schnitzel, Kalbskotelett, asiatische Küche bis zu einem gewissen Schärfegrad, der Wein wird seinen Anteil am Genuss beisteuern. Bei Entenbraten trägt er mit seiner Frische zur Bekömmlichkeit bei, mit gegrilltem Fisch harmoniert er hervorragend mit seiner pfeffrigen Würze.
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